Beim Kauf von Solarmodulen orientieren sich viele Kunden an theoretisch ermittelten Wirkungsgraden, um daraus den späteren Energieertrag abzuleiten. Die angegebenen Wirkungsgrade basieren auf simulierten „Standard Test Conditions“ (STC), also reinen Laborwerten. Diese Parameter spiegeln daher nur bedingt die realen Umweltbedingungen wider. Die durchschnittlichen Werte in der Realität, d.h. die „Most Frequent Conditions“ (MFC), führen zu einer deutlichen Veränderung im Energieertrag der unterschiedlichen Modultypen. So sind mikromorphe Dünnschichtmodule von Inventux unter realen Bedingungen wesentlich leistungsstärker als kristalline Module.
Laborwerte und reale Umweltbedingungen im Vergleich
Standard Test Conditions (STC) Simulierte Werte
Most Frequent Conditions (MFC) Reale Werte
Sonneneinstrahlung
1000 W/m², direkte Einstrahlung reine Laborwerte (ohne Bewölkung, Smog, stc.)
400 - 800 W/m²*, diffuse und direkte Einstrahlung mit Umwelteinflüssen (Bewölkung, Smog, etc.)
Modultemperatur
25°C
ca. 40 - 65°C**
* Quelle: Fraunhofer Institut Physik
** Quelle: Eigene Messungen am Photovoltaik-Institut Berlin
Die „Standard Test Conditions“ (STC) gehen ganzjährig von einer direkten Sonneneinstrahlung von 1.000 W/m² aus, ohne Bewölkung, ohne Smog usw. Diese reinen Laborwerte sind in der Realität jedoch nicht gegeben. Laut DGS, der Deutschen Gesellschaft für Sonnenergie e.V., beträgt der Anteil direkter Sonneneinstrahlung in Deutschland pro Jahr nur 40 Prozent, also mehr als die Hälfte der Einstrahlung ist diffuses Licht.
Wie vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) ermittelt wurde, lag die durchschnittliche Sonneneinstrahlung in Deutschland zwischen 400 – 800 W/m², also deutlich niedriger als die angenommenen 1.000 W/m² bei den simulierten „STC“-Laborwerten. Kristalline Solarmodule liefern unter diesen Bedingungen eine reduzierte Leistung gegenüber mikromorphen Dünnschichtmodulen, die über ein erheblich besseres Schwachlichtverhalten verfügen.
Bei den „Standard Test Conditions“ (STC) wird von einer Modultemperatur von 25 °C bei 1.000 W/m²
direkter Einstrahlung ausgegangen. Da die Modultemperatur bei allen Modulen stets wesentlich
höher liegt als die Umgebungstemperatur, müsste in diesem Fall die Umgebungstemperatur bei
ungefähr (Minus!) -13 °C liegen – somit außerhalb der in Deutschland ermittelten Durchschnittstemperatur.
Die Klimaerwärmung führt aber auch in Deutschland zu eher steigenden Temperaturen.
Laut Deutscher Wetterdienst lag sogar im Januar 2008 die Durchschnittstemperatur mit 3,6 °C im
„Plus“ und damit weit entfernt von den benötigten -13 °C, um die angenommene „STC“-Modultemperatur zu erreichen.
Bei steigender Umgebungstemperatur steigt die Modultemperatur – gleichzeitig sinkt die Energieproduktion jedes Moduls. Messungen am Photovoltaik-Institut Berlin zeigen, dass kristalline Module bei steigenden Temperaturen signifikant an Leistungsfähigkeit verlieren, während mikromorphe Dünnschichtmodule wie die Inventux Module den Großteil ihrer Leistungsfähigkeit behalten. Im Sommer steigt die Temperatur von Solarmodulen oft auf über 60 °C. Kristalline Module können hier schnell 20 Prozent weniger Energie liefern, während sich bei Dünnschichtmodulen die Ertragsstärke nur geringfügig verändert.
Diese großen Differenzen in den Werten von „Standard Test Conditions“ (STC) und „Most Frequent
Conditions“ (MFC) führen letztendlich auch zu sehr unterschiedlichen Resultaten beim Thema „Ertrag“.
Die Messung zeigt, dass mikromorphe Photovoltaikmodule aufgrund ihrer technologischen Eigenschaften wesentlich höhere Erträge erwirtschaften. Mit der mikromorphen Dünnschichttechnologie ist eine rund 7 - 10 Prozent höhere Energieausbeute pro Jahr in Deutschland zu erzielen als mit konventionellen kristallinen Modulen, sprich: bei einer 1 kWp Anlage werden jährlich bis zu 100 kWh mehr Energie gewonnen.
Beispielhafte Renditerechnung
Inventux Module
Kristalline Module
Anlagenleistung
10 kWp
Eigenkapitalrendite
23,95%
17,43%
Renditevorteil mit Inventux Modulen
Nominal: +8,81 % p.a.
Prämissen
Eigenkapitaleinsatz 20%, Kreditlaufzeit 18 Jahre – davon 1 Jahr tilgungsfrei, Zinssatz 5%, Standort Berlin, gleicher Systempreis für beide Anlagen, Einstrahlung 1.008 kWh/m² a, Einspeisevergütung von 39,14 ct, Volleinspeisung
Inventux Module sind schon heute die ertragsstarke Alternative für morgen. Durch unsere mikromorphe Dünnschichttechnologie bieten Inventux Module unter durchschnittlichen realen Bedingungen, sprich: „Most Frequent Conditions“ (MFC), eine höhere Energieproduktion und damit automatisch auch eine höhere Rendite als beispielsweise herkömmliche kristalline Solarmodule. Inventux Module – eine Investition, die sich für Sie in der Realität lohnt und nicht nur unter simulierten Laborbedingungen.