Funktionsprinzip Solarstromanlage
Der gewonnene Strom (
) kann direkt verwendet oder über Kabelverbindungen in einen Wechselrichter (
) geleitet werden. Dieser wandelt den solar produzierten Gleichstrom in netzfähigen Wechselstrom, der über den Einspeisezähler (
) ins Stromnetz eingespeist werden kann. Diese Energiemenge wird in Deutschland durch das Energieversorgungsunternehmen per Erneuerbare Energie Gesetz (EEG) mit einem festen Satz vergütet.
Eine Solarstromanlage funktioniert also wie ein kleines Kraftwerk, das produzierten Strom ins öffentliche Netz leitet, während die Stromversorgung eines Hauses wie gehabt über das Stromnetz erfolgt und über den bestehenden Verbrauchszähler (
) erfasst wird.
Photovoltaik
Die Strahlungsenergie der Sonne kann prinzipiell aufgefangen und in Elektrizität umgewandelt werden, ohne dass Nebenprodukte wie beispielsweise Kohlendioxid entstehen. Bei der Umwandlung wird der photovoltaische Effekt ausgenutzt.
Das Sonnenlicht ist Welle und Teilchen zugleich. Die „Lichtteilchen“ werden Photonen genannt, treffen in einem Leiter oder Halbleiter (also Photovoltaikzelle oder -modul) auf Elektronen und bewirken eine Ladungstrennung. Es entsteht ein elektrisches Spannungsgefälle – Strom fließt und wird durch Vorder- und Rückseitenkontakte abgenommen.